Auf rund 13 m²: vier Funktionen, ein stimmiges Konzept.
Ein reales Jugendzimmerprojekt, das noch nicht umgesetzt wurde. Die Bilder zeigen den Entwurf, keine Fotografien eines fertig eingerichteten Raums.
RAUM
Jugendzimmer, rund 13,5 m²
NUTZUNG
Schlafen, Lernen, Schminken, Zusammensitzen
STIL
Parisian Scandi Chic
Ausgangslage
Die Wünsche für dieses Jugendzimmer waren klar: ein gemütlicher Rückzugsort, Platz zum Lernen, ein eigener Schminkbereich und eine bequeme Sitzmöglichkeit, um mit Freundinnen Zeit zu verbringen. All das sollte auf rund 13,5 m² zusammenfinden, in einem Raum, der hell, aufgeräumt und glamourös wirkt und den persönlichen Stil seiner jungen Bewohnerin widerspiegelt.
Schlafen und Lernen funktionierten bereits gut. Es fehlte aber ein gemütlicher Platz zum Lesen, Telefonieren und Zusammensitzen. Das Bett wurde dafür mitgenutzt, erwies sich im Alltag aber als unpraktischer Ersatz. Auch ein fester Schminkplatz ließ sich nicht einfach ergänzen.
Der Schreibtisch sollte so groß bleiben, dass die Jugendliche gemeinsam mit einer Freundin lernen oder Nachhilfe erhalten kann. Ihn zugunsten anderer Möbel zu verkleinern, hätte einen wichtigen Teil ihres Alltags eingeschränkt.
Kleidung, Schulmappen, Bücher, Bastelmaterial und Make-up brauchten jeweils passende Aufbewahrung. Gewünscht war eine Lösung, die das Aufräumen erleichtert, häufig Benötigtes griffbereit hält und dem Zimmer optische Ruhe gibt.
Die Bewohnerin wünschte sich ein schönes, gemütliches und elegantes Zimmer mit hellen Farben und weichen Materialien. Für die Familie zählten außerdem Qualität, Langlebigkeit und die Weiterverwendung vorhandener Möbel.
Meine Planungsaufgabe bestand darin, diese Wünsche zu einem stimmigen Gesamtkonzept zu verbinden: die verfügbare Fläche besser nutzen, die Bereiche sinnvoll anordnen und Stauraum gezielt planen. Das Ziel war ein Jugendzimmer, das den Alltag erleichtert und Raum für Interessen, Freundschaften und den eigenen Stil gibt.
Designrichtung
Die Designrichtung verbindet skandinavische Klarheit mit dezenter Pariser Eleganz. Warmes Weiß, Beige, Taupe und Greige schaffen eine ruhige Basis. Weiche Polster, ein heller Teppich und fließende Vorhänge bringen Gemütlichkeit; Messingdetails setzen gezielte Akzente. So erhält der gewünschte Glamour eine leichte, alltagstaugliche Form, die jugendlich und persönlich wirkt.
Raumplanung
Den entscheidenden Ansatz bildet eine neue Möbelanordnung. Nach dem Abwägen von drei Optionen ist klar: Das Bett wird um 90 Grad gedreht, ein großzügigerer Schreibtisch kommt an die Fensterwand. So bleibt Platz zum gemeinsamen Lernen, und es entsteht Raum für eine eigene Sitzecke mit kleinem Sofa und zwei ineinander schiebbaren Couchtischen.
Ein eigener Schminkplatz mit Spiegel und Beleuchtung ergänzt den Raum um die gewünschte Funktion. Kleiderschrank und weitere Aufbewahrung sind auf Kleidung, Schulunterlagen, Bücher und Make-up abgestimmt. So hat jede Nutzung ihren Platz, ohne den Raum mit Einzelmöbeln zu überladen.
Der große ovale Cremeteppich verbindet Bett und Sitzecke optisch. Raumform mit Dachschräge, Holzbalken und Nische sowie der Parkettboden bleiben Grundlage des Entwurfs.
Ergebnis
Die fotorealistischen, KI-gestützten Visualisierungen übersetzen die Planung in ein anschauliches Raumbild. Sie zeigen, wie Anordnung, Farbpalette und Materialien zusammenwirken, und machen das geplante Wohngefühl schon vor der Umsetzung beurteilbar.
KI-gestützte Visualisierungen des Entwurfs. Diese Designstudie basiert auf einem realen Jugendzimmerprojekt, das noch nicht umgesetzt wurde. Die gezeigten Bilder stellen den Entwurf dar; sie sind keine Fotografien eines fertig eingerichteten Raums.
Ausblick
Phase 1
Möbelanordnung, Stauraumbedarf und die Weiterverwendung vorhandener Stücke werden festgelegt. Darauf aufbauend lassen sich Anschaffungen und Budget priorisieren.
Phase 2
Wandgestaltung und Möbel folgen: Schlaf-, Lern-, Schmink- und Sitzbereich werden nach dem Gesamtkonzept eingerichtet.
Phase 3
Vorhänge, Teppich, Beleuchtung und ausgewählte Dekoration vervollständigen den Raum. Die gemeinsame Gestaltungsrichtung sorgt dafür, dass auch zeitlich versetzte Anschaffungen zusammenpassen.
Ihr Mehrwert
Ein stimmiges Jugendzimmer entsteht aus dem Zusammenspiel von Raum, Alltag und persönlichem Stil. Ich übersetze die Wünsche Ihrer Familie in eine nachvollziehbare Planung: mit sinnvoll angeordneten Funktionsbereichen, gezielt geplantem Stauraum und aufeinander abgestimmten Farben, Materialien und Möbeln.
Statt jede Möbelwahl für sich zu treffen, sehen Sie, wie sie zum gesamten Raum passt. Ihr Budget, vorhandene Stücke und die Bedürfnisse Ihres Kindes fließen in die Planung ein.
Für Ihr Projekt
Mit dem Übergang von der Kindheit in die Jugend ändern sich auch die Wünsche an das eigene Zimmer. Ihr Kind braucht Platz zum Lernen, einen Rückzugsort und einen eigenen Bereich für Freundinnen oder Freunde, und Sie finden keine überzeugende Möbelanordnung?
In einer Erstberatung betrachten wir Ihre Wünsche und die Möglichkeiten des Raums. Kontaktieren Sie Carrato Interior Design für Ihre Jugendzimmerplanung in Wien und Umgebung.